Unterstützung für Restaurants und Ehrenamt

Unterstützung für lokale Restaurants und ehrenamtlich Tätige: Der Ortsverband der Grünen in Senden erreichte diese beiden Ziele in einem „Abwasch“. Die grünen Ratsmitgliedys spendeten ihre Aufwandsentschädigungen, außerdem spendeten auch weitere Mitgliedys des Ortsverbandes. Mit dem Geld wurden Restaurantgutscheine erworben, die der Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Hospizkreis geschenkt wurden. So dankten die Grünen den trotz Corona ehrenamtlich Tätigen und unterstützten gleichzeitig die Restaurants, die aufgrund der Coronakrise derzeit nur geringe Einnahmen haben. Das Sprecherteam der Grünen, Bettina Scholz und Berthold Rieger, übergab die Gutscheine am Samstag coronagerecht im Freien vor dem Grünen Treff in der Falkenstraße in Senden an Gertrud Bäumer (Hospizkreis), Gebhard Temme (stellvertretender Leiter der Feuerwehr Senden) und Richard Schneider (Rotkreuzleiter des DRK Senden).

Aufgrund der steigenden Anzahl der Corona-Neuinfektionen war für die Grünen in Senden schon vor einigen Wochen klar, dass in diesem Jahr die gewohnte Weihnachtsfeier nicht stattfinden konnte. Rasch war der Beschluss zu einer “Alternativ-Aktion” gefällt, mit der die Sendener Restaurants unterstützt werden sollten. Bei einer ähnlichen Aktion der Sendener Grünen im Frühjahr wurden Restaurant-Gutscheine gekauft und an Sendener Pflegedienste und Pflegerys im Altenheim verteilt. Für die jetzige Gutschein-Aktion kamen Spenden von insgesamt 3570 Euro zusammen.

Mit den Gutscheinen soll zu Weihnachten ein Dankeschön an Menschen gehen, die zu jeder Tages- und Nachtzeit für alle in der Gemeinde da sind: die Feuerwehr, das DRK und der Hospizkreis. „Der Einsatz dieser Menschen ist großartig, nicht selbstverständlich, extrem wichtig für unsere Gemeinde und unter Corona-Bedingungen noch viel schwerer als sonst“, so die Grünen. Im Vorfeld hatten sie bei den Organisationen die Anzahl der aktiven Mitgliedys abgefragt, sodass nun jedes Ehrenamtlichy in den Genuss eines Restaurantgutscheins kommt.

„Wir hoffen, dass alle Sendener Restaurants diese schwere Zeit mit Außer-Haus-Verkauf überleben können, und dass die versprochenen staatlichen Hilfen bald ankommen. Es wäre ein großer Verlust für alle Bürger, wenn ein Restaurant dauerhaft schließen müsste“, sind sich die Grünen sicher.

www.gruene-senden.de

Foto + Text: Andreas Krüskemper
Transparenzhinweis: Der Verfasser ist selbst Mitglied im DRK-Ortsverein Senden.

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