Mahnung zum Streben nach Frieden

Im kleinen Kreis fand in diesem Jahr die Gedenkfeier des Sozialverbandes VdK am Kriegerdenkmal an der Münsterstraße statt: Begleitet von Trompeter Matthias Beckmann legten Bürgermeister Sebastian Täger und der VdK-Vorsitzende Wolfgang Müller zur Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten der Kriege einen Kranz nieder. „Es ist mir ein persönliches Anliegen, 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs an das Geschehene zu erinnern“, erklärte Täger in einer kurzen Ansprache. „Dieser nationale Trauertag dient dem Gedenken an die Gefallenen beider Weltkriege und die Opfer des Nationalsozialismus. Und gleichzeitig ist er für uns alle eine Mahnung zum Streben nach Versöhnung, Verständigung und Frieden“, so der Bürgermeister weiter.

Seit 2015 verbindet der VdK die Kranzniederlegung mit einer kleinen öffentlichen Gedenkfeier, zuvor gab es lediglich eine interne Veranstaltung.

Das Denkmal selbst wurde 1909 geschaffen von dem in Senden geborenen Bildhauer Professor Wilhelm Haverkamp für die gefallenen Soldaten aus Senden während des Befreiungskriegs 1813 bis 1815, dem Deutschen Krieg 1866 und des Deutsch-Französischen Kriegs 1870 bis 1871. Auf Anregung der St. Johanni-Bruderschaft wurde die Denkmalanlage 1958 um 16 Tafeln erweitert, auf denen den Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege gedacht wird und die sich bis dahin in der Laurentiuskirche befanden. Darauf stehen 393 Namen, 86 aus dem 1. Weltkrieg und 307 aus dem Zweiten Weltkrieg.

Fotos und Text: Andreas Krüskemper

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