DRK wirbt für Unterstützer

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist in vielen Bereichen unterwegs: Ob der Kreisverband, der beispielsweise für den Rettungsdienst verantwortlich zeichnet, oder der Ortsverein, der sich bei der Blutspende, Essen auf Rädern oder im Katastrophenschutz engagiert.

Ohne finanzielle Unterstützung ist es schwierig, den selbst gesteckten Ansprüchen gerecht zu werden“, stellt Alfred Holz, erster Vorsitzender beim Sendener DRK, fest. Kontinuierliche Unterstützung erfährt der Ortsverein dabei durch die Sendener, die als Fördermitglieder im Verein fungieren und jährlich einen frei wählbaren Förderbeitrag zahlen.

Durch Umzüge oder auch Todesfälle sinkt die Zahl der Fördermitglieder jährlich um etwa fünf Prozent, so die allgemeine Beobachtung. Aus diesem Grund gibt es regelmäßige Werbeaktionen, um neue Unterstützer zu finden. In Senden ist es in diesem Jahr wieder soweit: Ab sofort ist Robert Arlt, Mitarbeiter des Kreisverbandes, im Sendener Gemeindegebiet unterwegs, um neue Förderer zu gewinnen.

Das oberste Gebot ist natürlich, dabei die Hygieneanforderungen einzuhalten“, so Christoph Schlütermann, Vorstand des Kreisverbandes. „Aber wir benötigen die Unterstützung, um die Jahrhundertaufgabe, in der wir alle gerade stecken, bewältigen zu können.“ Vor allem die Einrichtung und der Betrieb des Impfzentrums in Dülmen verlangen dem DRK einiges ab.

Dabei behalten wir die Coronasituation genau im Auge. An jedem Morgen wird neu entschieden, ob es zu verantworten ist, jemanden von Haus zu Haus zu schicken“, so Schlütermann. Im Falle eines möglicherweise kommenden „harten Lockdowns“ werde die Aktion selbstverständlich ausgesetzt, so die einhellige Einschätzung.

Was den DRKlern immer wieder auffällt ist der Umstand, dass es im Umfeld solcher Werbeaktionen immer wieder zu Trittbrettfahrern kommt. Daher ist es ihnen wichtig, darauf hinzuweisen, dass es ausschließlich um Förderverträge geht und kein Bargeld angenommen oder gefordert wird. „Robert Arlt ist Mitarbeiter im Kreisverband und erhält keine Provisionen für geworbene Förderer“, so Schlütermann.

Die Sendener Rotkreuzler hoffen trotz aller Umstände auf einen erfolgreichen Verlauf der Werbemaßnahme, um auch in den kommenden Jahren für ihren ehrenamtlichen Einsatz „aus Liebe zum Menschen“ gut gerüstet zu sein.

Unterstützung in anderer Form kann der Kreisverband gut gebrauchen: Da das Impfzentrum in Dülmen an sieben Tagen die Woche in zwei Schichten betrieben werden soll, sind hier noch zahlreiche, zeitlich befristete Jobs zu vergeben. Wer sich vorstellen kann, hier tätig zu werden, kann sich unter impfzentrum@drk-coe.de melden. Dabei sind zahlreiche Varianten möglich: „Uns helfen auch Menschen, die nur an einem Tag in der Woche Hand anlegen können“, so Schlütermann.

Fotos + Text: Andreas Krüskemper
Transparenzhinweis: Der Verfasser ist selbst Mitglied im DRK-Ortsverein Senden.

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