Anti-Terror-Übung am Flughafen Köln/Bonn

Die Bundespolizei und das Polizeipräsidium Köln führten in der Nacht vom 20. auf den 21. November 2018 am Flughafen Köln/Bonn eine groß angelegte Anti-Terror-Übung durch. Bei der Übung wurden mehrere Durchgänge durchgeführt, an welchen auch der Zoll als Sicherheitspartner beteiligt war. Die Übung war nicht öffentlich zugänglich, sie war ausschließlich polizeiintern.

Vergleichbare Übungen wurden bereits an diversen Bahnhöfen im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Initiator dieser Übungsreihe ist die Bundespolizeiakademie mit Sitz in Lübeck. Ein Novum in der Reihe ist die Durchführung an einem deutschen Verkehrsflughafen. Hierbei wurde Köln/Bonn aus logistischen Gründen und der direkten Nähe zum Großstandort der Bundespolizei in Sankt Augustin ausgewählt. Die Polizei Köln unterstützt diese Initiative ausdrücklich. Gemeinsame Übungen stärken die Zusammenarbeit für den Ernstfall, in dem die Polizei Köln nach Bekanntwerden die Federführung übernimmt. In all diesen herausragenden Einsatzlagen zählt die Polizei Köln wie zuletzt bei der Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof am 15. Oktober 2018 auf die kompetente Unterstützung insbesondere der Bundespolizei.

Da im Rahmen der Übung großflächige Teile des Terminal 1 durch die Bundespolizei abgesperrt wurden, wurde der gesamte Flugbetrieb während der Übung im Terminal 2 durchgeführt. Der Flugbetrieb wurde durch die Übung nicht beeinträchtigt.

Quelle: Bundespolizei
Fotos: Andreas Krüskemper

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